Uhren ankaufen in Wien und Niederösterreich
Eine Armbanduhr in der Lade, die Standuhr im Vorzimmer, eine Taschenuhr aus dem Nachlass. Mechanische Uhren sind gefragt – auch wenn sie stehen geblieben sind.
Einschätzung kostenlos · Termin nur bei Zustimmung

Das kaufen wir an
- Mechanische Armbanduhren, Handaufzug und Automatik
- Taschenuhren in Silber, Gold oder Metall, mit und ohne Sprungdeckel
- Standuhren, Regulatoren, Wiener Laterndluhren
- Wanduhren, Kuckucksuhren, Comtoise-Uhren
- Tisch- und Kaminuhren, auch mit Schlagwerk
- Uhrmacherwerkzeug, Ersatzwerke, Zifferblätter, Konvolute aus Werkstattauflösungen
Woran sich der Wert bemisst
- Hersteller und Werk
- Der Name auf dem Zifferblatt ist der wichtigste Faktor. Fast ebenso wichtig ist das Werk – fotografieren Sie es, wenn sich der Boden öffnen lässt.
- Mechanik statt Quarz
- Mechanische Uhren mit Handaufzug oder Automatik sind gefragt. Quarzuhren aus Serienfertigung haben, von wenigen Ausnahmen abgesehen, keinen Sammlermarkt.
- Zustand und Originalität
- Ein originales Zifferblatt mit Alterung ist besser als ein neu lackiertes. Nachträglich getauschte Zeiger, Kronen oder Gläser mindern den Wert.
- Vollständigkeit
- Originalarmband, Box, Papiere, Garantieheft, Ersatzglieder und bei Standuhren Pendel, Gewichte und Schlüssel gehören dazu.
Warum eine stehen gebliebene Uhr kein Problem ist
Die häufigste Sorge: „Die geht nicht mehr, die ist sicher nichts wert.” Bei mechanischen Uhren ist das Gegenteil eher richtig. Ein Werk, das jahrzehntelang in einer Lade lag, ist meist nur verharzt. Eine Revision ist bei jedem Ankauf ohnehin eingerechnet.
Was tatsächlich schadet, ist der Versuch, selbst zu helfen. Eine Uhr mit dem Küchenmesser zu öffnen, hinterlässt Spuren am Gehäuseboden. Sie zu ölen, verteilt Schmutz im Werk. Das Glas mit Politur zu bearbeiten, macht es matt.
Lassen Sie sie, wie sie ist, und fotografieren Sie.
Was das Zifferblatt verrät
Auf dem Zifferblatt steht in der Regel der Hersteller, manchmal zusätzlich ein Händlername – bei Wiener Uhren oft der eines Juweliers aus der Innenstadt. Beides ist für die Einschätzung wichtig.
Dazu kommt der Zustand. Ein Zifferblatt, das gleichmäßig nachgedunkelt ist, gilt als gealtert und ist in Ordnung. Ein neu lackiertes, gleichmäßig weißes Zifferblatt ist in der Regel ein Minus – es wurde restauriert, und damit ist ein Stück Originalität weg.
Das Werk
Wenn sich der Gehäuseboden aufklappen oder aufschrauben lässt, machen Sie ein Foto vom Werk. Darauf stehen häufig Kaliberbezeichnung, Herstellermarke und Zahl der Steine. Für eine belastbare Einschätzung ist das die wertvollste Aufnahme.
Wenn sich der Boden nicht ohne Werkzeug öffnen lässt: bitte nicht mit Gewalt. Dann genügen Zifferblatt und Boden von außen.
Standuhren und Wiener Laterndluhren
Wien hat eine eigene Uhrentradition. Die Laterndluhr – eine schlanke Wandpendeluhr mit verglastem Gehäuse – wurde hier im 19. Jahrhundert entwickelt und in großer Zahl gebaut. Solche Uhren hängen bis heute in Wiener Wohnungen, oft ohne dass die Besitzer wissen, was sie da haben.
Bei Standuhren und Wanduhren brauchen wir mehr Fotos als bei Armbanduhren: das Gehäuse ganz, das Zifferblatt, das Innere mit Pendel und Gewichten, und wenn möglich das Werk von hinten.
Ausbauen müssen Sie nichts. Wir demontieren bei der Abholung selbst – das ist bei einem Pendelwerk auch besser so.
Gold im Gehäuse
Bei Taschenuhren und älteren Armbanduhren ist das Gehäuse häufig aus Gold oder Silber. Dann gibt es zwei mögliche Werte: den Sammlerwert der Uhr und den Materialwert des Gehäuses. Wir rechnen den höheren.
Die Punze finden Sie meist am Gehäuseboden, am Deckelrand oder im Innendeckel. Fotografieren Sie sie in Großaufnahme. Wenn wir nach Material rechnen, legen wir den Tagespreis zugrunde und rechnen es Ihnen vor.
Was nicht in Frage kommt
Modeschmuck-Uhren, Werbeuhren, digitale Uhren aus Serienproduktion, beschädigte Quarzuhren. Auch bei bekannten Namen gilt: Wenn die Uhr eine Quarzuhr aus großer Serie ist, gibt es dafür keinen Markt, der eine Abholung trägt.
Im Zweifel fragen Sie. Ein Foto vom Zifferblatt genügt, und die Antwort kommt schnell.
So fotografieren Sie richtig
Je besser die Fotos, desto genauer die Einschätzung – und desto seltener müssen wir nachfragen.
- 1Zifferblatt gerade von vorn, gut ausgeleuchtet, ohne Blitz. Der Name muss lesbar sein.
- 2Gehäuseboden mit allen Gravuren, Nummern und Punzen.
- 3Wenn der Boden geöffnet ist: ein Foto vom Werk. Daran erkennt man Hersteller und Kaliber.
- 4Bei Standuhren zusätzlich das ganze Gehäuse und das Innere mit Pendel und Gewichten.
- 5Schäden zeigen – Kratzer im Glas, fehlende Zeiger, Dellen im Gehäuse.
So kommen wir auf den Preis
Vier Dinge bestimmen den Betrag: der Zustand, die aktuelle Nachfrage, der Marktpreis vergleichbarer Stücke und der Aufwand für die Abholung. Wir sagen Ihnen, welcher Punkt bei Ihrem Stück den Ausschlag gibt – wer erklärt, wie er rechnet, muss sich nicht auf Zahlen berufen, die niemand nachvollziehen kann.
Sie lösen einen ganzen Haushalt auf? Wir kaufen an und räumen den Rest — das rechnen wir gegen.
Zur HaushaltsauflösungHäufige Fragen
Meine Uhr geht nicht mehr. Kaufen Sie die trotzdem?
Ja. Bei mechanischen Uhren ist Stillstand oft nur eine Frage von Öl und Reinigung, und eine Revision ist eingeplant. Bitte versuchen Sie nicht, sie selbst zu öffnen oder gangbar zu machen – dabei geht mehr kaputt, als der Stillstand kostet.
Kaufen Sie auch Quarzuhren?
In der Regel nicht. Quarzuhren aus Serienfertigung haben keinen Sammlermarkt. Ausnahmen gibt es bei einzelnen Marken und frühen Modellen – schicken Sie im Zweifel ein Foto vom Zifferblatt, das ist schnell geklärt.
Was ist mit dem Goldgehäuse?
Ein Goldgehäuse hat immer einen Materialwert, unabhängig vom Uhrwerk. Fotografieren Sie die Punze am Gehäuse oder am Deckel. Bei Uhren, deren Sammlerwert unter dem Materialwert liegt, rechnen wir nach Gold – das sagen wir Ihnen offen.
Ich habe eine Standuhr, die zu schwer zum Transportieren ist.
Kein Problem, wir holen ab und demontieren selbst. Sagen Sie uns, in welchem Stock sie steht und ob ein Lift vorhanden ist. Pendel und Gewichte bitte nicht vorher ausbauen, sondern nur mitfotografieren.
Was ist mit Uhrmacherwerkzeug aus einer Werkstatt?
Das interessiert uns. Drehbänke, Werkzeugsätze, Ersatzwerke, Zifferblätter, Zeiger, Glasvorräte – solche Konvolute aus Werkstattauflösungen sind gefragt. Fotografieren Sie zuerst im Überblick.
Uhren – Fotos schicken
Drei Fotos genügen für eine erste Einschätzung. Kostenlos, unverbindlich, in Wien und Niederösterreich.
Unsicher, ob es etwas wert ist?
Genau dafür ist die Einschätzung da. Schicken Sie Fotos – wenn nichts dabei ist, sagen wir das genauso.