Münzsammlungen ankaufen in Wien und NÖ
Ein Album vom Dachboden, eine Zigarrenkiste voller Münzen, eine über Jahrzehnte aufgebaute Sammlung. Wir übernehmen komplett – auch das, was zwischen den guten Stücken liegt.
Einschätzung kostenlos · Termin nur bei Zustimmung

Das kaufen wir an
- Goldmünzen – Dukaten, Kronen, Gulden, Anlagemünzen
- Silbermünzen der Monarchie und der Republik
- Österreichische Schilling-Gedenkmünzen, auch in Serien
- Münzen des Deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik
- Antike und mittelalterliche Münzen nach Sichtung
- Ganze Alben, Steckkarten, Kassetten und ungeordnete Konvolute
Woran sich der Wert bemisst
- Metall und Gewicht
- Bei Gold- und Silbermünzen bildet der Materialwert die Untergrenze. Alles darüber ist Sammlerwert.
- Seltenheit und Jahrgang
- Prägejahr und Prägestätte entscheiden oft mehr als das Aussehen. Zwei optisch gleiche Münzen können weit auseinanderliegen.
- Erhaltung
- Kratzer, Randschäden und Reinigungsspuren mindern deutlich. Eine gleichmäßige Patina dagegen ist erwünscht.
- Vollständigkeit der Sammlung
- Eine geschlossene Serie ist mehr wert als dieselben Stücke einzeln. Deshalb übernehmen wir komplett statt auszuwählen.
Warum wir komplett übernehmen
Das ist der häufigste Grund, warum geerbte Sammlungen jahrelang im Kasten bleiben: Jemand hat sich die besten Stücke herausgesucht und den Rest liegen gelassen. Was übrig bleibt, will danach niemand mehr – und für die Erben ist das Problem größer als vorher.
Wir machen das anders. Wir bewerten die Sammlung als Ganzes und übernehmen sie als Ganzes. Das ist für uns kalkulierbar und für Sie der einzige Weg, die Sache in einem Schritt zu erledigen.
Nebeneffekt: Eine geschlossene Serie ist am Markt mehr wert als dieselben Münzen einzeln. Wer sie auseinandernimmt, vernichtet Wert.
Der teuerste Fehler: putzen
Bei Münzen gilt eine Regel vor allen anderen: nicht reinigen. Nicht mit Silberputzmittel, nicht mit Zahnpasta, nicht mit Essig, nicht mit einem Radiergummi.
Die gewachsene Oberfläche – Patina oder Tönung – ist Teil der Erhaltung. Sammler zahlen dafür. Eine polierte Münze gilt als beschädigt, und der Verlust ist nicht reparabel. Das betrifft auch Stücke, die stark angelaufen sind und unansehnlich wirken.
Wenn eine Münze unter Staub liegt: abpusten, nicht wischen. Mehr nicht.
Was in österreichischen Haushalten liegt
Ein paar Kategorien tauchen hier überdurchschnittlich oft auf:
Monarchie. Kronen und Gulden aus der Zeit Franz Josephs, silberne Umlaufmünzen, gelegentlich Dukaten. In vielen Familien seit Generationen weitergegeben.
Schilling-Gedenkmünzen. Die silbernen 25-, 50-, 100- und 500-Schilling-Münzen wurden über Jahrzehnte ausgegeben und oft systematisch gesammelt. Komplette Serien sind keine Seltenheit.
Deutsches Kaiserreich und Weimar. Häufig aus Familien mit deutschem Bezug, ebenso Papiergeld aus der Inflationszeit.
Anlagemünzen. Philharmoniker, Krügerrand, Dukaten. Hier bildet der Goldpreis den Boden.
Wie Sie eine Sammlung fotografieren
Bei zwei Münzen ist das einfach. Bei einem Album mit dreißig Seiten wird es mühsam – deshalb ein praktikabler Weg:
- Seitenweise. Album aufschlagen, von oben gerade fotografieren, umblättern, weiter. Bei gleichbleibendem Abstand sind die Bilder vergleichbar.
- Tageslicht, kein Blitz. Blitz spiegelt auf dem Metall und macht Prägung unlesbar.
- Einzelstücke extra. Was Ihnen auffällt – Gold, ungewöhnliche Größe, fremde Schrift –, zusätzlich von beiden Seiten.
- Begleitmaterial. Zertifikate, Kaufbelege, handschriftliche Listen. Sie sagen oft mehr über die Sammlung als die Münzen selbst.
Wenn das zu viel Aufwand ist: Schicken Sie Übersichtsfotos und wir kommen vorbei. Bei umfangreichen Sammlungen ist das ohnehin der bessere Weg.
Sammlung oder Sparstrumpf?
Zwei Dinge werden oft verwechselt. Eine Sammlung ist systematisch aufgebaut – nach Jahrgängen, Serien oder Themen, meist in Alben oder auf Steckkarten. Eine Ansammlung von Münzen in einer Dose ist etwas anderes: Urlaubsreste, Umlaufmünzen, Kleingeld aus alten Währungen.
Beides schauen wir an, aber die Erwartungen sollten unterschiedlich sein. Bei Urlaubsresten ist der Materialwert meist die einzige Größe, und bei Kupfer- und Nickelmünzen ist der klein.
Das ist keine Absage – nur eine Erwartung, die wir lieber vorher klarstellen als beim Termin.
Bei Räumungen
Münzalben liegen bei Haushaltsauflösungen häufig im Kasten oder auf dem Dachboden, manchmal ohne dass jemand weiß, dass sie da sind. Wenn wir räumen, sehen wir uns das an und legen es Ihnen vor, statt es mitzunehmen.
Was Sie verkaufen möchten, rechnen wir gegen die Räumungskosten. Was Sie behalten möchten, bleibt bei Ihnen.
So fotografieren Sie richtig
Je besser die Fotos, desto genauer die Einschätzung – und desto seltener müssen wir nachfragen.
- 1Das geöffnete Album oder die Steckkarten seitenweise von oben fotografieren, gerade und bei Tageslicht.
- 2Bei losen Münzen alle auf einer hellen Fläche auslegen, nicht stapeln.
- 3Auffällige Einzelstücke zusätzlich von beiden Seiten in Großaufnahme.
- 4Begleitmaterial mitfotografieren – Zertifikate, Kaufbelege, handschriftliche Listen, Katalognummern.
- 5Münzen nicht putzen. Das ist der teuerste Fehler bei Münzen überhaupt.
So kommen wir auf den Preis
Vier Dinge bestimmen den Betrag: der Zustand, die aktuelle Nachfrage, der Marktpreis vergleichbarer Stücke und der Aufwand für die Abholung. Wir sagen Ihnen, welcher Punkt bei Ihrem Stück den Ausschlag gibt – wer erklärt, wie er rechnet, muss sich nicht auf Zahlen berufen, die niemand nachvollziehen kann.
Sie lösen einen ganzen Haushalt auf? Wir kaufen an und räumen den Rest — das rechnen wir gegen.
Zur HaushaltsauflösungHäufige Fragen
Soll ich die Münzen vorher reinigen?
Auf keinen Fall. Reinigen ist bei Münzen der sicherste Weg, Wert zu vernichten. Die gewachsene Patina gehört zur Erhaltung; ein poliertes Stück gilt als beschädigt und verliert oft einen erheblichen Teil seines Werts. Auch stark angelaufene Münzen bitte so lassen, wie sie sind.
Nehmen Sie nur die guten Stücke?
Nein, wir übernehmen komplett. Wer sich die Rosinen herauspickt, lässt Ihnen einen Rest, den niemand mehr haben will – und genau das ist der Grund, warum viele Sammlungen jahrelang liegen bleiben. Eine geschlossene Sammlung ist außerdem mehr wert als ihre Einzelteile.
Ich kenne mich mit Münzen überhaupt nicht aus.
Das ist der Normalfall bei geerbten Sammlungen. Sie müssen nichts sortieren und nichts nachschlagen. Fotografieren Sie die Alben seitenweise, den Rest machen wir.
Was ist mit Schilling-Gedenkmünzen?
Die sind in vielen österreichischen Haushalten vorhanden, oft in kompletten Serien. Silberne Gedenkmünzen haben zumindest den Materialwert; einzelne Jahrgänge liegen darüber. Wir sehen uns die Serien an und rechnen beides.
Gibt es auch für Banknoten Interesse?
Ja, oft liegen sie in denselben Alben. Alte Schilling-Noten, Kronen aus der Monarchie und Papiergeld aus der Inflationszeit gehören dazu. Fotografieren Sie sie einfach mit.
Münzsammlungen – Fotos schicken
Drei Fotos genügen für eine erste Einschätzung. Kostenlos, unverbindlich, in Wien und Niederösterreich.
Unsicher, ob es etwas wert ist?
Genau dafür ist die Einschätzung da. Schicken Sie Fotos – wenn nichts dabei ist, sagen wir das genauso.