Porzellan und Figuren ankaufen in Wien
Bei Porzellan entscheidet die Marke an der Unterseite fast alles. Drehen Sie die Figur um, fotografieren Sie den Stempel – und lassen Sie den Rest uns.
Einschätzung kostenlos · Termin nur bei Zustimmung

Das kaufen wir an
- Figuren und Figurengruppen bekannter Manufakturen
- Wiener Porzellan und Wiener Bronzen mit Porzellanteilen
- Vasen, Schalen, Dosen, Leuchter
- Kaffee- und Tafelservice, vollständig oder in Teilen
- Jugendstil- und Art-déco-Keramik
- Sammlerserien und Figuren aus Nachlässen
Woran sich der Wert bemisst
- Manufakturmarke
- Der Stempel an der Unterseite nennt Hersteller und oft die Entstehungszeit. Er ist der wichtigste Anhaltspunkt überhaupt.
- Modellnummer und Malernummer
- Neben der Marke stehen häufig eingepresste oder gemalte Nummern. Sie erlauben eine genauere Zuordnung.
- Zustand
- Bei Porzellan sind Chips, Haarrisse und geklebte Stellen gravierend. Prüfen Sie Finger, Ohren, Blütenblätter und Henkel – dort bricht es zuerst.
- Handmalerei
- Aufwendig von Hand bemalte Stücke stehen über Dekoren aus dem Abziehbildverfahren. Unter der Lupe ist der Unterschied sichtbar.
Die Unterseite entscheidet
Bei kaum einer anderen Kategorie ist ein einzelnes Foto so aussagekräftig. Die Manufakturmarke an der Unterseite sagt, wer das Stück hergestellt hat, und häufig auch, in welchem Zeitraum. Daneben stehen oft Modell- und Malernummern, mit denen sich ein Stück genau zuordnen lässt.
Deshalb ist unsere erste Bitte immer dieselbe: umdrehen und fotografieren. Formatfüllend, scharf, bei Tageslicht. Wenn die Marke blass ist, hilft es, schräg zu beleuchten.
Alles andere – Motiv, Größe, Bemalung – ist danach leichter einzuordnen.
Wien und Porzellan
Wien hat eine eigene Porzellangeschichte. Die kaiserliche Manufaktur wurde bereits 1718 gegründet, als zweite Europas nach Meissen. Ihre Stücke tragen den Bindenschild, und er taucht bis heute in Wiener Haushalten auf – teils als Original, teils als spätere Verwendung derselben Marke durch andere Hersteller.
Dazu kommen die Wiener Bronzen des 19. Jahrhunderts und die Keramik des Jugendstils, die in dieser Stadt besonders reich vertreten ist.
Was das praktisch heißt: Wenn Sie in einer Wiener Wohnung Porzellan mit einem Schildstempel finden, lohnt sich das Foto.
Zustand: wo Porzellan zuerst bricht
Bei Figuren sind es immer dieselben Stellen. Finger und Hände, Ohren, Nasen, Blütenblätter, Spitzen an Kleidern, Henkel und Griffe. Prüfen Sie diese Partien, bevor Sie fotografieren, und halten Sie das Stück gegen das Licht – Haarrisse werden dabei sichtbar.
Reparaturen erkennt man an Farbunterschieden, matten Stellen im Glanz oder einer feinen Linie. Auch eine gute Klebung ist eine Beschädigung.
Bitte zeigen Sie solche Stellen auf den Fotos. Ein Schaden, der erst bei der Abholung auffällt, führt zu einer unangenehmen Situation für beide Seiten – und wir müssten das Angebot korrigieren.
Handmalerei oder Abziehbild
Ein Unterschied, der bei der Bewertung viel ausmacht. Handbemalte Stücke zeigen leichte Unregelmäßigkeiten, sichtbare Pinselzüge und einen minimalen Farbauftrag über der Glasur. Dekore aus dem Abziehbildverfahren sind exakt gleichmäßig und haben oft einen ganz feinen Rand.
Mit der Telefonkamera lässt sich das im Makro-Modus meist erkennen. Machen Sie ein Detailfoto einer bemalten Stelle, dann sehen wir es.
Service aus Aussteuern
Komplette Kaffee- und Tafelservice stehen in vielen Haushalten in der Vitrine und wurden nie benutzt. Sie sind bei Haushaltsauflösungen ein regelmäßiger Fund.
Die nüchterne Wahrheit: Der Markt für Serviceporzellan ist in den letzten Jahrzehnten deutlich schwächer geworden. Große Service lassen sich schwer vermitteln, weil kaum noch jemand so deckt. Interessant bleiben gefragte Dekore bekannter Manufakturen und ältere Stücke.
Wir sehen uns das trotzdem an – auch, weil in denselben Vitrinen oft Figuren stehen, bei denen es anders aussieht.
Bei Räumungen
Porzellan ist der Teil eines Haushalts, der beim Räumen am schnellsten kaputtgeht und am leichtesten übersehen wird. Wenn wir eine Wohnung räumen, sehen wir uns Vitrinen und Anrichten genau an und legen Ihnen vor, was einen Wert haben könnte.
Was Sie verkaufen, rechnen wir gegen die Räumungskosten. Was Sie behalten wollen, bleibt bei Ihnen – sagen Sie es einfach.
So fotografieren Sie richtig
Je besser die Fotos, desto genauer die Einschätzung – und desto seltener müssen wir nachfragen.
- 1Die Unterseite mit der Marke in Großaufnahme – das ist das wichtigste Foto.
- 2Die Figur von vorn, vollständig, bei Tageslicht ohne Blitz.
- 3Eine Seitenansicht, damit Form und Proportion erkennbar sind.
- 4Filigrane Stellen aus der Nähe: Finger, Blüten, Henkel, Ohren.
- 5Beschädigungen bewusst zeigen. Ein Haarriss fällt spätestens bei der Abholung auf.
So kommen wir auf den Preis
Vier Dinge bestimmen den Betrag: der Zustand, die aktuelle Nachfrage, der Marktpreis vergleichbarer Stücke und der Aufwand für die Abholung. Wir sagen Ihnen, welcher Punkt bei Ihrem Stück den Ausschlag gibt – wer erklärt, wie er rechnet, muss sich nicht auf Zahlen berufen, die niemand nachvollziehen kann.
Sie lösen einen ganzen Haushalt auf? Wir kaufen an und räumen den Rest — das rechnen wir gegen.
Zur HaushaltsauflösungHäufige Fragen
Wo finde ich die Marke?
Fast immer an der Unterseite, auf dem Standfuß oder auf der Bodenplatte. Bei Figuren manchmal an der Rückseite des Sockels. Der Stempel ist meist blau unterglasur, gelegentlich eingepresst. Fotografieren Sie ihn möglichst scharf und formatfüllend.
Eine Figur hat einen Finger verloren. Lohnt es sich noch?
Das hängt vom Stück ab. Bei einem gefragten Modell einer bekannten Manufaktur kann auch ein beschädigtes Exemplar interessant sein, bei Serienware nicht mehr. Zeigen Sie den Schaden auf dem Foto, dann sagen wir Ihnen gleich, woran wir sind.
Kaufen Sie auch einzelne Serviceteile?
Bei gefragten Dekoren ja, weil Sammler Lücken schließen. Bei alltäglichen Mustern ist ein Einzelteil selten wirtschaftlich. Ein vollständiges Service ist in jedem Fall die bessere Ausgangslage.
Ist Porzellan ohne Marke wertlos?
Nicht unbedingt, aber schwerer einzuschätzen. Bei unmarkierten Stücken zählen Machart, Scherben und Malerei, und das lässt sich am Foto weniger sicher beurteilen. Schicken Sie es trotzdem, dann sehen wir weiter.
Soll ich das Porzellan vorher waschen?
Staub abwischen genügt. Bitte nicht in die Spülmaschine und nicht schrubben – vergoldete Ränder und aufgemalte Dekore lösen sich dabei, und das mindert den Wert.
Porzellanfiguren – Fotos schicken
Drei Fotos genügen für eine erste Einschätzung. Kostenlos, unverbindlich, in Wien und Niederösterreich.
Unsicher, ob es etwas wert ist?
Genau dafür ist die Einschätzung da. Schicken Sie Fotos – wenn nichts dabei ist, sagen wir das genauso.