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RümpelFuchs – Fachgerechte Entrümpelung Wien & NÖ
Ankauf

Briefmarkensammlungen ankaufen in Wien

Briefmarkensammlungen liegen oft seit Jahrzehnten unberührt. Sie müssen nichts sortieren und nichts nachschlagen – fotografieren Sie die Alben Seite für Seite, den Rest machen wir.

Einschätzung kostenlos · Termin nur bei Zustimmung

Alte Briefmarken aus einer Sammlung, nebeneinander ausgelegt

Das kaufen wir an

  • Alben und Steckbücher, gefüllt oder teilgefüllt
  • Österreich ab 1850, Monarchie, Erste und Zweite Republik
  • Deutsches Reich, Bundesrepublik, DDR, Berlin
  • Ganze Motivsammlungen und Ländersammlungen
  • Belege, Briefe, Ganzsachen, Feldpost, Ersttagsbriefe
  • Ungeordnete Nachlässe in Schachteln, Tüten und Kartons

Woran sich der Wert bemisst

Frühe Ausgaben
Die ersten Jahrzehnte einer Sammlung sind fast immer der wertvollste Teil. Bei Österreich heißt das die Zeit ab 1850.
Erhaltung
Vollständige Zähnung, klarer Stempel, keine dünnen Stellen, kein Knick. Bei ungebrauchten Marken zählt zusätzlich der Zustand der Gummierung.
Postfrisch, ungebraucht oder gestempelt
Diese drei Zustände unterscheiden sich im Wert erheblich, manchmal um ein Vielfaches – bei derselben Marke.
Belege statt Einzelmarken
Ein kompletter Brief mit Marke, Stempel und Laufweg ist oft mehr wert als die abgelöste Marke allein.

Was in geerbten Sammlungen steckt

Briefmarkensammeln war über Generationen ein verbreitetes Hobby, und entsprechend häufig tauchen die Alben bei Wohnungsauflösungen auf. Meist weiß niemand aus der Familie, was darin ist – der Sammler hat es gewusst, und mit ihm ist das Wissen verschwunden.

Der Wert verteilt sich dabei sehr ungleich. In fast jeder Sammlung liegt der überwiegende Teil des Werts auf den ersten Seiten, bei den frühen Ausgaben. Die späteren Jahrgänge, besonders ab den Siebzigerjahren, wurden in so hohen Auflagen gedruckt, dass sie heute in großer Menge verfügbar sind.

Das ist keine Absage – es erklärt nur, warum ein dickes Album nicht automatisch viel bedeutet und ein dünnes viel bedeuten kann.

Österreich ab 1850

Die erste österreichische Briefmarkenausgabe stammt von 1850. Wer eine Österreich-Sammlung geerbt hat, sollte die ersten Albumseiten besonders sorgfältig fotografieren: Dort finden sich unter Umständen Ausgaben der Monarchie, Marken aus der Zeit der Kronenwährung und die frühen Ausgaben der Ersten Republik.

Ebenfalls interessant: Belege aus der Zeit der Monarchie, Feldpost, Material mit Stempeln aus Orten, die heute nicht mehr zu Österreich gehören.

Warum Briefe nicht abgelöst werden dürfen

Das ist der häufigste und ärgerlichste Fehler. Auf einem vollständigen Brief steht mehr als auf der Marke: der Stempel mit Ort und Datum, die Adresse, der Laufweg, manchmal Zensurvermerke oder Zusatzstempel. Genau das macht den Sammlerwert aus.

Wer die Marke ablöst, behält ein kleines Stück Papier und wirft die Information weg. In manchen Fällen fällt der Wert dabei auf einen Bruchteil.

Also: Briefe bleiben Briefe. Auch dann, wenn sie unansehnlich wirken oder vergilbt sind.

Wie man ein Album fotografiert

Der Aufwand hält sich in Grenzen, wenn man es systematisch macht:

  1. Deckblatt oder Buchrücken – damit erkennbar ist, welches Gebiet gesammelt wurde.
  2. Seite für Seite, gerade von oben, immer aus demselben Abstand. Bei Tageslicht, ohne Blitz.
  3. Die ersten zehn Seiten besonders sorgfältig, gerne auch mit einer zweiten Aufnahme näher dran.
  4. Loses Material flach auslegen und im Überblick fotografieren.

Bei einer Sammlung mit mehreren Bänden reicht es zunächst, je Band die ersten Seiten und eine Übersicht zu schicken. Daran sehen wir, ob sich ein Termin vor Ort lohnt.

Postfrisch, ungebraucht, gestempelt

Drei Begriffe, die bei derselben Marke zu sehr unterschiedlichen Werten führen:

  • Postfrisch heißt: nie verwendet, Originalgummierung unversehrt, keine Falzspur.
  • Ungebraucht heißt: nie verwendet, aber mit Falzspur oder beschädigter Gummierung.
  • Gestempelt heißt: gelaufen, mit Poststempel.

Je nach Ausgabe kann jeder dieser Zustände der wertvollste sein. Sie müssen das nicht selbst beurteilen – es erklärt nur, warum wir auf scharfe Fotos bestehen. Auf einem unscharfen Bild lässt sich eine Falzspur nicht erkennen.

Ungeordnete Nachlässe

Nicht jede Sammlung liegt in Alben. Häufig kommt Material in Schachteln, Keksdosen, Briefumschlägen und Tüten – teils vom Sammler selbst so hinterlassen, teils beim Räumen zusammengeschoben.

Damit können wir arbeiten. Sortieren Sie bitte nicht vor: Was Ihnen wertlos erscheint, kann für einen Sammler relevant sein, und umgekehrt. Fotografieren Sie den Inhalt, wie er ist.

Was realistisch ist

Die meisten Sammlungen, die aus Haushaltsauflösungen kommen, bewegen sich im überschaubaren Bereich. Das sagen wir lieber vorher, als hinterher zu enttäuschen.

Der Blick lohnt sich trotzdem: Erstens, weil die Ausnahmen existieren. Zweitens, weil Sie die Sache in einem Schritt erledigt haben, statt dass die Alben weitere zehn Jahre im Kasten stehen.

So fotografieren Sie richtig

Je besser die Fotos, desto genauer die Einschätzung – und desto seltener müssen wir nachfragen.

  1. 1Album aufschlagen und seitenweise gerade von oben fotografieren, bei Tageslicht ohne Blitz.
  2. 2Die ersten Seiten besonders sorgfältig – dort stehen meist die frühen Ausgaben.
  3. 3Den Buchrücken oder das Deckblatt mitfotografieren, damit erkennbar ist, welches Gebiet gesammelt wurde.
  4. 4Bei losem Material alles flach auslegen, nicht stapeln.
  5. 5Marken nicht aus dem Album nehmen und nicht von Briefen ablösen.

So kommen wir auf den Preis

Vier Dinge bestimmen den Betrag: der Zustand, die aktuelle Nachfrage, der Marktpreis vergleichbarer Stücke und der Aufwand für die Abholung. Wir sagen Ihnen, welcher Punkt bei Ihrem Stück den Ausschlag gibt – wer erklärt, wie er rechnet, muss sich nicht auf Zahlen berufen, die niemand nachvollziehen kann.

Auszahlung bei der Abholung
Oder gegen eine Räumung gerechnet

Sie lösen einen ganzen Haushalt auf? Wir kaufen an und räumen den Rest — das rechnen wir gegen.

Zur Haushaltsauflösung

Häufige Fragen

Soll ich die Marken von den Briefen ablösen?

Bitte nicht. Ein vollständiger Brief mit Marke, Stempel und Adresse ist für Sammler häufig deutlich mehr wert als die abgelöste Marke. Ablösen vernichtet genau die Information, auf die es ankommt – Laufweg, Datum, Poststempel.

Die Sammlung ist unsortiert, alles liegt in Schachteln.

Das ist kein Problem und eher die Regel bei geerbtem Material. Wir übernehmen auch ungeordnete Konvolute. Fotografieren Sie den Inhalt im Überblick, dann sehen wir, ob es sich lohnt vorbeizukommen.

Nehmen Sie nur einzelne wertvolle Marken?

Nein, wir übernehmen komplett. Wer sich die besten Stücke herauspickt, hinterlässt einen Rest, den niemand mehr haben will. Für Sie ist die Sache damit nicht erledigt, sondern nur schwieriger geworden.

Ich habe viele Ersttagsbriefe und Jahrgangssammlungen aus den Achtzigern.

Die sehen wir uns an, aber wir sagen gleich dazu: Material aus dieser Zeit wurde in sehr hohen Auflagen produziert und ist am Markt reichlich vorhanden. Erwarten Sie davon wenig. Der Blick lohnt trotzdem, weil in denselben Beständen oft ältere Stücke liegen.

Wie läuft die Übernahme?

Nach der Einschätzung anhand der Fotos nennen wir einen Betrag. Wenn er Ihnen passt, holen wir ab und zahlen bei der Abholung. Bei umfangreichen Sammlungen kommen wir vorher vorbei und sehen alles durch.

Briefmarken – Fotos schicken

Drei Fotos genügen für eine erste Einschätzung. Kostenlos, unverbindlich, in Wien und Niederösterreich.

Fotos (optional, beschleunigt die Einschätzung)

Je bis 10 MB. Große Bilder werden vor dem Hochladen automatisch verkleinert.

Kostenlos und unverbindlich. Wir antworten per E-Mail; eine Telefonnummer beschleunigt die Rückmeldung, ist aber nicht nötig.

Unsicher, ob es etwas wert ist?

Genau dafür ist die Einschätzung da. Schicken Sie Fotos – wenn nichts dabei ist, sagen wir das genauso.

Fotos senden