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RümpelFuchs – Fachgerechte Entrümpelung Wien & NÖ
Ankauf

Militaria ankaufen in Wien und Niederösterreich

Orden, Uniformteile, Fotografien und Dokumente aus Nachlässen. Jedes Stück wird vor dem Ankauf rechtlich geprüft – Waffen und Gegenstände mit verbotener Symbolik kaufen wir nicht an.

Einschätzung kostenlos · Termin nur bei Zustimmung

Orden an Bändern, Messingknöpfe, ein Lederetui und handbeschriebene Dokumente aus einem Nachlass

Das kaufen wir an

  • Orden und Auszeichnungen der Habsburgermonarchie und der Republik
  • Uniformteile – Knöpfe, Abzeichen, Schulterstücke, Kopfbedeckungen
  • Fotografien, Postkarten, Feldpost
  • Dokumente – Urkunden, Militärpässe, Besitzzeugnisse, Wehrstammbücher
  • Ausrüstungsgegenstände ohne Waffencharakter, etwa Feldflaschen oder Ferngläser
  • Historische Abzeichen, Plaketten und Medaillen

Woran sich der Wert bemisst

Zuordnung
Ein Orden mit dazugehöriger Verleihungsurkunde ist erheblich mehr wert als das Stück allein. Zusammengehöriges bitte nicht trennen.
Erhaltung
Originales Band, vorhandene Öse, unbeschädigte Emaille. Nachgefertigte Bänder und ergänzte Teile mindern deutlich.
Provenienz
Belegbare Herkunft, Namensnennung und begleitende Dokumente erhöhen den Wert und erleichtern die rechtliche Prüfung.
Rechtliche Zulässigkeit
Alles, was unter das Verbotsgesetz, das Abzeichengesetz oder das Waffengesetz fällt, kommt für einen Ankauf nicht in Frage – unabhängig vom Sammlerwert.

Was wir in diesem Bereich tun und was nicht

Militaria ist die einzige Kategorie, bei der wir vor dem Wert über die Zulässigkeit sprechen. Der Grund ist einfach: In Österreich ist der Handel mit bestimmten Gegenständen verboten, und daran halten wir uns ohne Grauzone.

Nicht angekauft werden:

  • Schusswaffen, Hieb- und Stichwaffen sowie waffenrechtlich relevante Gegenstände jeder Art
  • Munition, Sprengmittel, Fundmunition
  • Gegenstände mit nationalsozialistischer Symbolik

Angekauft werden Orden und Auszeichnungen, Uniformteile ohne verbotene Kennzeichen, Fotografien, Postkarten, Feldpost und Dokumente – jeweils nach Prüfung des Einzelfalls.

Diese Trennung ist nicht verhandelbar. Wenn ein Stück in einen Zweifelsbereich fällt, lehnen wir ab, auch wenn es sammlerisch interessant wäre.

Warum die Prüfung vor der Bewertung steht

Das Verbotsgesetz und das Abzeichengesetz regeln, welche Kennzeichen in Österreich nicht verbreitet, zur Schau gestellt oder gehandelt werden dürfen. Das Waffengesetz regelt, wer welche Gegenstände besitzen und übergeben darf.

Für Sie heißt das: Wenn sich in einem geerbten Nachlass solche Dinge finden, ist der Umgang damit nicht Ihre Entscheidung allein. Bei Waffen wenden Sie sich an die zuständige Behörde oder an einen konzessionierten Fachbetrieb. Bei Gegenständen mit verbotener Symbolik gibt es keinen legalen Weg, sie zu verkaufen.

Wir beraten dazu nicht – dafür sind wir nicht die richtige Stelle. Aber wir sagen Ihnen bei der Sichtung klar, was wir nicht anfassen.

Habsburgermonarchie

Der unproblematische und zugleich sammlerisch interessanteste Bereich. Orden und Auszeichnungen aus der Zeit der Monarchie tauchen in österreichischen Nachlässen regelmäßig auf: Tapferkeitsmedaillen, Erinnerungsmedaillen, Verdienstzeichen, Kriegskreuze.

Bewertet werden Erhaltung, Vollständigkeit von Band und Öse, das Vorhandensein der Verleihungsurkunde und die Zuordnung zu einer Person.

Dazu kommen Uniformteile, Fotografien in Uniform, Feldpostkarten und Militärpässe aus der Zeit vor 1918. Solches Material ist gefragt und rechtlich unbedenklich.

Zusammengehöriges nicht trennen

Ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird. Ein Orden mit der zugehörigen Verleihungsurkunde, dem Foto des Trägers und seinem Militärpass ist als Einheit erheblich mehr wert als die Summe der Einzelteile.

Wenn ein Nachlass so etwas enthält, halten Sie es zusammen. Sortieren Sie nicht nach Materialien oder Formaten, sondern lassen Sie beieinander, was beieinander lag.

Fotografieren Sie solche Zusammenhänge auch gemeinsam – ein Bild, auf dem Orden, Urkunde und Foto nebeneinander liegen, sagt mehr als drei Einzelaufnahmen.

Dokumente und Fotografien

Papier wird in dieser Kategorie regelmäßig unterschätzt. Feldpostbriefe, Postkarten von der Front, Truppenfotos, Urkunden, Personaldokumente: Solches Material ist für die Forschung wie für Sammler interessant, gerade wenn es namentlich zuordenbar ist.

Fotografieren Sie Dokumente flach und vollständig, sodass der Text lesbar ist. Bitte nichts glätten, bügeln oder auseinanderfalten, was brüchig ist.

Nichts reinigen

Wie bei Münzen gilt: Polieren vernichtet Wert. Bei Orden kommt hinzu, dass emaillierte Flächen empfindlich sind und bei mechanischer Behandlung springen können.

Bänder dürfen nicht gewaschen werden. Sie verlieren dabei Farbe und Form, und ein originales Band gehört zum Stück.

Staub abpusten genügt.

Wenn Sie unsicher sind

Das ist der häufigste Fall: Jemand erbt eine Schachtel, weiß nicht, was darin ist, und will sie weder wegwerfen noch etwas Falsches tun.

Fotografieren Sie den Inhalt im Überblick und schicken Sie ihn uns. Wir sagen Ihnen, was zulässig ankaufbar ist, was nicht, und wofür gegebenenfalls eine andere Stelle zuständig ist. Das kostet nichts, und Sie wissen danach, woran Sie sind.

So fotografieren Sie richtig

Je besser die Fotos, desto genauer die Einschätzung – und desto seltener müssen wir nachfragen.

  1. 1Orden von beiden Seiten fotografieren, das Band mit abbilden.
  2. 2Punzen, Hersteller- und Herstellungszeichen am Rand oder auf der Rückseite in Großaufnahme.
  3. 3Dokumente vollständig und flach, sodass der Text lesbar ist.
  4. 4Bei Konvoluten aus einem Nachlass zuerst ein Übersichtsfoto.
  5. 5Nichts reinigen, nichts polieren, Bänder nicht waschen.

So kommen wir auf den Preis

Vier Dinge bestimmen den Betrag: der Zustand, die aktuelle Nachfrage, der Marktpreis vergleichbarer Stücke und der Aufwand für die Abholung. Wir sagen Ihnen, welcher Punkt bei Ihrem Stück den Ausschlag gibt – wer erklärt, wie er rechnet, muss sich nicht auf Zahlen berufen, die niemand nachvollziehen kann.

Auszahlung bei der Abholung
Oder gegen eine Räumung gerechnet

Sie lösen einen ganzen Haushalt auf? Wir kaufen an und räumen den Rest — das rechnen wir gegen.

Zur Haushaltsauflösung

Häufige Fragen

Kaufen Sie Waffen an?

Nein. Schusswaffen, Hieb- und Stichwaffen sowie waffenrechtlich relevante Gegenstände sind vom Ankauf ausgenommen. Wenn sich solche Stücke in einem Nachlass befinden, wenden Sie sich bitte an die zuständige Behörde oder an einen konzessionierten Fachbetrieb.

Was ist mit Gegenständen aus der Zeit von 1938 bis 1945?

Gegenstände mit nationalsozialistischer Symbolik kaufen wir nicht an. Das Verbotsgesetz und das Abzeichengesetz setzen hier klare Grenzen, und wir gehen damit nicht an die Grenze, sondern halten Abstand. Dokumente und Fotografien ohne verbotene Symbolik prüfen wir im Einzelfall.

Wie läuft die rechtliche Prüfung ab?

Vor jedem Ankauf sehen wir uns anhand der Fotos an, ob ein Stück zulässig gehandelt werden darf. Bei Unklarheit lehnen wir ab. Das ist keine Formalität, sondern die Voraussetzung dafür, dass wir in diesem Bereich überhaupt tätig sind.

Ich habe einen ganzen Nachlass mit Militaria geerbt.

Fotografieren Sie zuerst im Überblick. Wir sichten und sagen Ihnen, was zulässig ankaufbar ist, was wir nicht übernehmen und wofür eine andere Stelle zuständig ist. Was nicht in Frage kommt, bleibt bei Ihnen – wir nehmen nichts mit, worüber wir uns nicht sicher sind.

Soll ich Orden vorher reinigen?

Nein. Wie bei Münzen gilt auch hier: Die gewachsene Oberfläche gehört zum Zustand. Polieren senkt den Wert, und bei emaillierten Stücken kann dabei die Emaille springen. Bänder bitte keinesfalls waschen.

Militaria – Fotos schicken

Drei Fotos genügen für eine erste Einschätzung. Kostenlos, unverbindlich, in Wien und Niederösterreich.

Fotos (optional, beschleunigt die Einschätzung)

Je bis 10 MB. Große Bilder werden vor dem Hochladen automatisch verkleinert.

Kostenlos und unverbindlich. Wir antworten per E-Mail; eine Telefonnummer beschleunigt die Rückmeldung, ist aber nicht nötig.

Unsicher, ob es etwas wert ist?

Genau dafür ist die Einschätzung da. Schicken Sie Fotos – wenn nichts dabei ist, sagen wir das genauso.

Fotos senden